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Der mobile Gastronom verkauft online

Order­bird – das Unter­neh­men

Es han­delt sich um ein inno­va­ti­ves und vir­tu­el­les Sys­tem, wel­ches pra­xis­na­her und logi­scher nicht sein kann. Per iPhone oder iPad lässt sich in einem Restau­rant ein kom­plet­tes Kas­sen­sys­tem vir­tu­ell bedie­nen – die „Cloud“-Idee ist hier der Hin­ter­grund. Andere Hard­ware – näm­lich Kas­sen­an­la­gen, Dru­cker etc. ist seit 2011 nicht mehr erfor­der­lich. „Order­bird“ ist der Name für eine Firma, die in die­sem Jahr von Bas­tian Schmidtke und Jakob Schreyer gegrün­det wurde – sie beschäf­ti­gen 2012 22 Mit­ar­bei­ter und erhiel­ten den enable2start-Preis der Finan­cial Times Deutsch­land (Wert: 50.000 Euro). 

Order­bird – die Anwen­dung

Über das restau­rantin­terne WLAN-Netz kom­mu­ni­zie­ren alle mobi­len Klei­n­end­ge­räte in einem Haus mit­ein­an­der – die Bestell­pro­zesse las­sen sich von den Gerä­ten aus abwi­ckeln, auf wel­chen man die Appli­ka­tion „Order­bird“ instal­liert. Die Firma nun ver­kauft die Soft­ware, bie­tet Kun­den­ser­vice und die Fach­kennt­nis. Betriebs­in­terne Abläufe, die Spei­se­karte, Preise und sämt­li­che bestell­re­le­van­ten Daten kön­nen in das Sys­tem ein­ge­pflegt wer­den – und ohne Wei­te­res regel­mä­ßig und all­ge­mein abruf­bar aktua­li­siert wer­den. Für Rech­nun­gen, die aus­ge­druckt wer­den sol­len, steht ein Dru­cker zur Ver­fü­gung – alter­na­tiv geht diese Aus­fer­ti­gung auch im PDF-Format per E-Mail an den Gast. Alle Ange­stell­ten – von der Restau­rant­lei­tung bis zur Küche – kön­nen zei­techt nicht nur das „Konto“ eines Gas­tes abru­fen, son­dern auch – in ande­ren Bild­schirm­an­sich­ten – mit­ver­fol­gen, wie­viel wann von wel­chen Menü­punk­ten ver­kauft wurde, wann neue Bestel­lun­gen fäl­lig wer­den und wel­che Menüs gestri­chen wer­den kön­nen und müs­sen. Drei Vor­teile las­sen sich somit zusam­men­fas­sen: Als Hard­ware genü­gen völ­lig die auch pri­vat von den Mit­ar­bei­tern genutz­ten Smart­pho­nes, Bestel­lun­gen wer­den unmiss­ver­ständ­lich an jeder Posi­tion in den Geschäfts­räu­men erfasst und auf­grund der Online-Verfügbarkeit auch von 
außer­halb von Fili­al­lei­tern abge­ru­fen werden. 

Order­bird – Gegen­wart und Aus­blick

Bereits mehr als drei­hun­dert Gas­tro­no­men pro­fi­tie­ren von die­sem rei­bungs­lo­sen Ser­vice für ihr Haus und konn­ten hier­durch kom­mu­ni­ka­tive Stör­fak­to­ren oder dop­pelte Ver­wal­tungs­vor­gänge aus der Zeit vor­her völ­lig ver­mei­den und ihren Hand­lungs– und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­spiel­raum gegen­über ihren Gäs­ten ent­schlan­ken. Man bezahlt eine ein­ma­lige Instal­la­ti­ons­ge­bühr (für Dru­cker, für das Netz­werk und die Ser­vice­leis­tung) und eine monat­li­che Pau­schale (die von der Anzahl der genutz­ten End­ge­räte abhängt). Optio­nal kön­nen auch noch wei­tere Dru­cker sowie eine auto­ma­ti­sche Kas­sen­lade bestellt werden. 

Aktu­ell (Stand Mai 2012) bie­tet Order­bird seine Dienst­leis­tun­gen nur an Gewer­be­trei­bende an – die Funk­tio­nen erfül­len nur Auf­ga­ben, wie sie von sei­ten der Gas­tro­no­men gegen­über ihren Gäs­ten anfal­len. Doch Order­bird ent­wi­ckelt sich wei­ter: Bald ist die Ver­sion für die Gäste selbst voll­en­det. Diese kön­nen dann bereits von außer­halb eine voll­stän­dige Bestel­lung an das Lokal ihrer Wahl über­mit­teln, sofern es mit Order­bird arbei­tet. Ebenso kann der End­nut­zer dann auch abfra­gen, wel­cher Gas­tro­nom in sei­ner direk­ten Nähe auf diese Weise erreich­bar ist. Ein sol­ches Sys­tem, wel­ches eine Kas­sen­an­lage voll­stän­dig und naht­los ersetzt, ist welt­weit ein­zig­ar­tig. Jedoch Order­bird plant lang­fris­tig umge­kehrt, sein Pro­dukt nach Eng­land und in die USA zu exportieren.

Wei­tere Infos unter: http://www.orderbird.com/

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