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Facebook Timeline – The Power of Storytelling

Sto­ry­tel­ling hat Tra­di­tion – Face­book führt diese wei­ter

Beim Geschich­ten­er­zäh­len han­delt es sich um eine uralte Tra­di­tion, die sich seit Beginn der Mensch­heit von Gene­ra­tion zu Gene­ra­tion ver­erbt. Der moderne Mensch nutzt nun andere For­men der Kom­mu­ni­ka­tion, doch die ele­men­tare Qua­li­tät des „Sto­ry­tel­ling“ ver­än­dert sich nicht – Neu­gier, der Lern­trieb und die Freude machen ein Publi­kum aller Alters­stu­fen stets bereit für den erzähl­ten Ver­lauf einer Geschichte, gerne auch in Fort­set­zun­gen. Die neue Face­book Time­line nun ori­en­tiert sich genau an die­sem Kul­tur­stre­ben: Sie lässt Unter­neh­mens­ge­schich­ten von Beginn an (und sei es 1850) bis heute als einen span­nen­den Pro­zess erschei­nen. Jede Marke und jeder Mensch hat eine Hin­ter­grund­ge­schichte – und das Erfolgs­re­zept auch Ihres Hau­ses kann es sein, andere Men­schen direkt an der Ihren zu betei­li­gen. 

Hin­ter Geschich­ten ste­hen Men­schen

Es gibt letz­ten Endes nicht mehr „Updates“ und „Sta­tus­nach­rich­ten“, son­dern nun fah­ren Sie am bes­ten, wenn Sie jeden Ein­trag auf Ihrer Face­book Time­line als „Fol­ge­er­zäh­lung“ Ihrer „Restaurant-Serie“ betrach­ten. Diese natür­lich sind nicht nur in voll­stän­di­ger Funk­tio­na­li­tät vom Lap­top oder Net­book, son­dern auch von jedem Smart­phone bzw. i-Pad abzu­ru­fen. Eine Geschichte zu erzäh­len – Ihres Hau­ses, der ers­ten Jahre, der moder­ne­ren Ent­wick­lung Ihrer Filia­len auch andern­orts, oder auch die bes­ten Gescheh­nisse des gerade ver­gan­ge­nen Monats zusam­men­zu­fas­sen — , deu­tet dar­auf hin, wie viele Men­schen an Ihrem geschäft­li­chen All­tag betei­ligt sind, wel­che Ein­zel­krea­ti­vi­tät sich hin­ter bestimm­ten Aktio­nen oder Akti­vi­tä­ten ver­birgt oder ande­res. Indem Sie Ihr Restau­rant als Ergeb­nis funk­tio­nie­ren­der und ein­ge­üb­ter Team­ar­beit dar­stel­len, mit­un­ter auch Mit­ar­bei­ter direkt zu Wort oder ins Bild kom­men las­sen, wer­den Sie umso mehr bei Face­book zu einem Community-Mitglied, wel­ches gleich­be­rech­tigt Erfah­run­gen teilt und andere zu Ant­wor­ten (näm­lich etwa Kom­men­ta­ren) auch genau auf Ihrer Face­book Time­line moti­viert. Sie selbst wer­den zu einem Kon­ver­sa­ti­ons­part­ner mit einem (bis auf das Jahr und den Monat) nach­voll­zieh­ba­ren Hin­ter­grund – Sie prä­sen­tie­ren Trans­pa­renz, Nach­voll­zieh­bar­keit und Gesprächs­be­reit­schaft. Das Wort „Kun­den­nähe“ erle­digt sich durch die neue Art und Weise der Face­book Time­line und wird durch Gemein­schafts­geist ersetzt – denn Sie tre­ten hier nicht als Ver­käu­fer auf, der nur auf Rhe­to­rik wert legt. Sie machen ein­fach als Mensch auf Ihre täg­li­che Arbeit auf­merk­sam – wer sich hier­für inter­es­siert, betrach­tet Sie als „sein Restau­rant“. Alles andere ergibt sich von selbst. Auch beant­wor­ten Sie bereits schon Fra­gen, bevor sie gestellt wer­den – über Ihre Bio­gra­phie und Vor­kennt­nisse, über das Thema Nach­hal­tig­keit in Ihrem Haus oder über die Her­kunft ein­zel­ner Spei­sen, Menü­na­men oder über die Ent­wick­lung eines neuen Logos. 

„Pro­duct Pla­ce­ment“ und authen­ti­sche „Testi­mo­nies“ erreich­ten schon immer die emo­tio­nale Antenne eines Lesers

Was hat es mit die­sem „Geschich­ten­er­zäh­len“ über­haupt auf sich? Warum, so mag sich man­cher fra­gen, war frü­her ein­fa­che Wer­bung mög­lich und heute nicht mehr? Letz­te­res ist eine Illu­sion: Ein gutes Bei­spiel ist das seit Jahr­zehn­ten in Fil­men ver­wen­dete „Pro­duct Pla­ce­ment“ und ein her­vor­ra­gen­des hier­für ist der Film „Cast Away“ (aus dem Jahr 2000, mit Tom Hanks). Die Zuschauer unter­hal­ten sich über den Film und völ­lig auto­ma­tisch auch über den Paket­dienst FedEx, der die Story gewis­ser­ma­ßen „aus­stat­tet“ (und der nach dem Kino­start hohe Zah­len an Kun­den­zu­wachs ver­zeich­nete). Wenn Sie nun über Ereig­nisse des Tages oder des Monats berich­ten – dann erzie­len Sie gerade die­ses Gesprächs­po­ten­tial unter Ihren Lesern und bei all jenen, die genau des­halb zu Ihren Gäs­ten wer­den. Die Face­book Time­line ver­stärkt die­sen Effekt: Sie kön­nen eine neue Story (über ein neues Pro­dukt oder eine Neu­er­öff­nung) bis zu sie­ben Tage als Haupt­s­tory, als „Spe­cial“ ganz oben hal­ten – Stan­dard ist es natür­lich, dass alles, was Sie in Ihre Time­line ein­fü­gen, chro­no­lo­gisch wei­ter­rückt. Eben­falls kön­nen Sie eine Story über beide Sei­ten der Face­book Time­line „zie­hen“ – Stan­dard ist es hier, dass Ihre Ein­träge nur in einer Spalte ihren Platz finden. 

Auch an ande­rer Stelle ist Ihnen das „Geschich­ten erzäh­len“ bereits auf­ge­fal­len. Die Rede ist von „Testi­mo­nies“, in denen auf Web­sei­ten oder in Kata­lo­gen etwa eine Frau K. aus Z. berich­tete, wie sehr Pro­dukt X ihr Leben ver­än­dert hat. Doch wie jeder­mann sich den­ken konnte, waren diese „Kun­den­re­fe­ren­zen“ oft von den zustän­di­gen Wer­be­ab­tei­lun­gen selbst ver­fasst. Bei der Face­book Time­line jedoch eröff­net sich für Sie eine weit bes­sere, weil authen­ti­sche Mög­lich­keit in die­sem Sinne. For­dern Sie Ihre Gäste auf, als „Freund“ oder „Fan“ Ihrer Facebook-Page ein­fach den Besuch in Ihrem Haus mit einer per­sön­li­chen Story auf Ihrer Time­line zu rah­men. Hier han­delt es sich um reale Per­so­nen mit nach­voll­zieh­ba­ren eige­nen Facebook-Accounts, deren eigene Freun­des­zir­kel (mit durch­schnitt­lich 200 Mit­glie­dern) über einen sol­chen Ein­trag selbst infor­miert wer­den. Sie erzäh­len somit nicht nur Geschich­ten über sich selbst, son­dern wer­den zum Hin­ter­grund im Leben vie­ler Ein­zel­bio­gra­phien und in einem Kalei­do­skop vie­ler ande­rer Time­lines — somit zum Mei­len­stein der Zeitgeschichte. 

Der erste Ein­druck: Ihr Face­book Time­line Cover

Auch ein Foto kann Bände spre­chen: Gemeint ist das Face­book Time­line Cover. Das kann – mit Hilfe von Soft­ware – auch eine Foto­mon­tage sein oder ein Pan­ora­ma­blick. Wich­tig bleibt auch hier: Prä­sen­tiert wird eine Story. Bei­spiele für die Gas­tro­no­mie könn­ten Fotos meh­re­rer Menüs sein, die in Minia­tur­form über Ihr Face­book Time­line Cover ver­teilt sind. Auch Ihr gesam­tes Team hat Platz – und ver­schie­dene Auf­nah­men, die den Ein­druck und die Wir­kung Ihrer Pan­ora­ma­fens­ter wie­der­ge­ben. Es bleibt sicher­lich Ihnen über­las­sen, ob Sie Ihr Ein­la­dungs­foto dau­er­haft bei­be­hal­ten oder regel­mä­ßig aus­tau­schen. Bei­des hat sei­nen Reiz – pro­bie­ren Sie aus, was Ihre Leser und Gäste posi­ti­ver kommentieren. 

Fazit: Die Face­book Time­line lässt Sie zum Gesprächs­stoff wer­den

Ihre Prä­senz in den sozia­len Medien ist längst schon zum All­tag gewor­den. Neu ist nun, dass Sie als Unter­neh­mer ein Zeit­pro­fil erstel­len kön­nen. Die Ein­träge beste­hen aus Erzäh­lun­gen oder Anek­do­ten, die ein­präg­sam sind und des­halb wei­ter­er­zählt wer­den. Ebenso ist genü­gend (und deut­li­cher als bis­her) Raum für Fotos, ins­be­son­dere das Face­book Time­line Cover Foto lässt sich für inter­es­sante Bild­kom­po­si­tio­nen nut­zen und funk­tio­niert als ein zen­tra­ler Blickfang. 

Es las­sen sich zwei wich­tige Struk­tu­ren bei der neuen Funk­tion von Face­book erken­nen: Einer­seits ist es dem Leser mög­lich, in Ihr Archiv zu bli­cken, um so Anre­gun­gen aus Ihrer Fir­men­ge­schichte zu gewin­nen bzw. gezielt, nach Daten geord­net, „hin­ter Ihre Kulis­sen“ bli­cken zu kön­nen. Ande­rer­seits ist genau der umge­kehrte Reiz gege­ben: Eine von Ihnen aktu­ell erzählte Geschichte erweckt Neu­gier, so dass jeder Leser in der nächs­ten Woche wie­der Ihre Facebook-Präsenz anklickt, weil er gespannt auf die Fort­set­zung war­tet. Der „Cliff­han­ger“ wird somit zu einem Ihrer wich­tigs­ten Werkzeuge.

2 Comments

  1. Tol­ler Arti­kel! Ihre Aus­füh­run­gen sind ganz sicher nicht nur für Restau­rants inter­es­sant. Auch andere Bran­chen kön­nen davon pro­fi­tie­ren. Geschich­ten über neue Pro­dukte, die neue Kol­lek­tion… da gibt es viele Mög­lich­kei­ten, das eigene Unter­neh­men von der mensch­li­chen Seite zu zei­gen und Sym­pa­thie bei den Fans zu wecken.

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