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Restaurant Marketing – Umsatz per Mausklick Teil 3

Die frohe Bot­schaft: Der Gas­tro­no­mie News­let­ter und seine virale Wirkung

News­let­ter für die Gas­tro­no­mie sind eine wich­tige Werbe-Strategie – im Zeit­al­ter der E-Mail–Kom­mu­ni­ka­tion ist die regel­mä­ßige gewerb­li­che Bot­schaft in ihrer Wich­tig­keit nahezu ersatz­los an die Stelle von Print­ma­ga­zi­nen getre­ten. Wer immer wie­der von sich lesen lässt, bleibt im All­tags­be­wusst­sein sei­ner Stamm­kund­schaft – mehr noch: Ein immer wie­der aktua­li­siert aus­ge­sand­ter Gas­tro­no­mie News­let­ter ver­viel­fäl­tigt den Umsatz durch Neu­kun­den­ge­win­nung. Je bes­ser und ange­neh­mer sich eine Aus­gabe liest, desto erfolg­rei­cher ist sie und desto öfter wird sie an umso mehr Emp­fän­ger wei­ter­ge­lei­tet. Wie sieht der opti­male News­let­ter aus der Gas­tro­no­mie aus? Wer die fol­gen­den zehn Vor­schläge beach­tet, sichert die Qua­li­tät und die Effi­zi­enz sei­ner Korrespondenz.

1) Ein Gas­tro­no­mie News­let­ter ver­weist auf das Neu­este und hat Mehrwert

Ein News­let­ter von der Gas­tro­no­mie erweckt Inter­esse, wenn er tat­säch­lich auch „das Neu­este“ erhält – näm­lich Infos über ver­än­derte Öffnungs­zei­ten, neu ein­ge­stellte und beson­ders qua­li­fi­zierte Mit­ar­bei­ter und, natür­lich über neue Menüaus­wahl­punkte, Rabatt­ak­tio­nen, Lie­fe­r­op­tio­nen und ähnli­ches. Kurzum, ein News­let­ter aus der Gas­tro­no­mie beant­wor­tet einem Leser die Frage: 

Wann kann ich wo bei einem guten Essen Geld spa­ren?

Doch mehr noch: Wie in ande­ren Blog-Einträgen bereits ange­merkt, ist es für die Gesell­schaft des 21. Jahr­hun­dert wich­tig, mit sich selbst und der Umwelt so gut wie mög­lich im Ein­klang zu leben. Jeder Gas­tro­no­mie News­let­ter ent­hält somit Bedeu­tung, wenn Tipps zur gesund­heit­li­chen Ernäh­rung und Gesund­heit, zum krea­ti­ven Ser­vie­ren von Spei­sen oder Infos über das nach­hal­tige, ver­ant­wor­tungs­be­wusste und sozial ver­träg­li­che Han­deln des Gas­tro­no­men (etwa: Nah­rungs­mit­tel­spen­den oder Mit­ar­bei­ter­fair­ness) ent­hal­ten sind. Die hier zu immer wie­der neu – immer wie­der anders zu beant­wor­tende Frage lau­tet somit:

Bei wel­chem Gas­tro­no­men habe ich es mit einem „wachen und guten Geist“ zu tun?

2) Ein Gas­tro­no­mie News­let­ter ent­spricht dem Rhyth­mus eines Unter­neh­mens – Regel­mä­ßig­keit reizt die Leserpsyche

Wenn ein Restau­rant regel­mä­ßig mit beson­de­ren Ange­bo­ten seine Spei­se­karte auf­lo­ckert, in regel­mä­ßi­gen Abstän­den bestimmte Events ver­an­stal­tet oder auch kari­ta­tive Orga­ni­sa­tio­nen zu Gast hat, so mag sich ein News­let­ter jeweils zum Monats­an­fang loh­nen. Han­delt es sich um einen Gas­tro­no­men, der jeweils die Ein­kaufs­preise der Sai­son aus­nutzt, um seine Spei­se­karte anzu­pas­sen, reicht ein vier­tel­jähr­li­cher Gas­tro­no­mie News­let­ter. Oder sogar halb­jähr­lich: Man kennt dies von Mode­ka­ta­lo­gen – eine Aus­gabe gilt für den Früh­ling und Som­mer und eine andere ent­spre­chend für den Rest des Jah­res. Ins­be­son­dere spie­len kuli­na­ri­sche Hoch-Zeiten wie Ostern, Weih­nach­ten, der Jah­res­wech­sel eine Rolle. Diese Idee ist inter­es­sant für Restaurant-Unternehmer, deren Aus­wahl über das Jahr hin­weg weit­ge­hend bestän­dig bleibt. Durch diese Art von News­let­tern schafft man es zuver­läs­sig, sich Auf­merk­sam­keit zu ver­schaf­fen und genü­gend Kun­den und Wei­ter­emp­feh­lun­gen zu sichern. Ein Gas­tro­no­mie News­let­ter bil­det ja nur eine Säule der Online-Werbung – und ent­spre­chend sorg­fäl­tig kann die­ser kon­zi­piert werden. 

(Wovon inzwi­schen in der Bran­che abge­ra­ten wird, sind wöchent­li­che News­let­ter. Ähnlich gestal­tete Mas­sen­ver­sen­dun­gen von die­ser Fre­quenz kön­nen bereits von E-Mail-Providern (ohne Zutun eines Emp­fän­gers) als Spam bewer­tet und gelöscht wer­den. Zu viele Fir­men haben durch zu viele News­let­ter genau sol­che Abwer­funk­tio­nen gefördert.)

Es wer­den vom E-Mail-Empfänger genau sol­che Ver­öf­fent­li­chun­gen als sehr posi­tiv will­kom­men gehei­ßen, die er mit einer gewis­sen Vor­freude erwar­ten kann. Näm­lich ist der Mensch – und somit jeder Leser – ein „Gewohn­heits­tier“. Er rich­tet sich gern einen inne­ren Rhyth­mus ein und auch Zeit­punkte, an denen er sich kon­kret etwa einem Gas­tro­no­mie News­let­ter ganz bewusst wid­men möchte. Wer nicht schon wie­der inner­halb weni­ger Tage eine neue Bot­schaft von dem­sel­ben Restau­rant erhält, hat genug Zeit, die gas­tro­no­mi­sche Monats­schrift inner­halb der dar­auf fol­gen­den Wochen an mög­lichst viele neue Leser wei­ter zu lei­ten. Posi­tiv beant­wor­tet wird hier die Frage:

Wel­cher Gas­tro­nom gibt mir Raum, mich ihm zu wid­men?

3) Ein Leser über­fliegt gerne Texte und Bilder

Geschäft­lich oder auch pri­vat ist die täg­li­che E-Mail zur Gewohn­heit gewor­den. Wenn der Emp­fän­ger einen Gas­tro­no­mie News­let­ter öffnet, weil der Absen­der ihn inter­es­siert, hat er für gewöhn­lich nicht viel Zeit, kom­ple­xen Text wahr­zu­neh­men. Wenige Absätze genü­gen. Auch freuen sich Leser über kür­zere Sätze. Wie über die­sen hier. Oder?

4) Klare Text­gren­zen erfreuen den Betrachter

Man ver­wende ange­nehme Design-Elemente und kurze Text­blö­cke. Über­schrif­ten, farb­li­che Mar­kie­run­gen und Bil­der lei­ten das Auge durch den Gas­tro­no­mie News­let­ter. Weiße Zwi­schen­räume zwi­schen Tex­ten, Rah­men zwi­schen klei­ne­ren Hin­wei­sen opti­mie­ren die Auf­merk­sam­keit. Auch übergroße Bild­da­teien sollte man nicht ein­fü­gen – so kann ein Leser die E-Mail schnell öffnen. Für umfang­rei­chere Bil­der ist auf den dau­er­haf­ten Inter­net­prä­sen­zen ohne­hin mehr Raum als im Gas­tro­no­mie News­let­ter.

5) Nur mar­kierte Links for­dern auf

Mit But­tons oder Linien mar­kierte Link­ver­weise kom­men im Bewusst­sein eines Lesers als direkte Hand­lungs­auf­for­de­rung an. Dies erfährt seine Ver­stär­kung durch die ent­spre­chen­den Worte: „Erfah­ren Sie hier mehr“ oder „Besu­chen Sie unsere Web­seite“ – sol­che For­mu­lie­run­gen erst sichern den Erfolg eines Link­ver­wei­ses voll­stän­dig ab. Dies gilt auch für ver­linkte Bil­der: Hier dür­fen – und soll­ten — weder schrift­li­che Auf­for­de­run­gen noch But­tons feh­len. Viele Leser ver­su­chen es auch ohne schrift­li­che Ein­la­dung, auf Bil­der zu kli­cken. Aber nicht alle. Die für den Leser mit „Ja“ beant­wor­tete Frage lau­tet im Spie­gel der zuletzt genann­ten Punkte: 

Wo finde ich augen­freund­li­che Anreize und anre­gende Auf­for­de­run­gen?

6) Gas­tro­no­mie News­let­ter haben virale Kraft, wenn….

.…man nicht ver­gisst, Hand­lungs­auf­for­de­run­gen für das Newsletter-Abo klar und ein­deu­tig zu benen­nen. Der begeis­terte Abon­nent lei­tet den guten Gas­tro­no­mie News­let­ter gerne an Freunde und Bekannte wei­ter. Diese möch­ten ein­deu­tig wis­sen, wie sie selbst zum direk­ten Emp­fän­ger „auf­stei­gen“ kön­nen. Fehlt diese Info, ver­liert man Umsatzchancen. 

7) Wer ist der Absender? 

Wie unter 6) erwähnt, erreicht man bei jedem Newsletter-Versand weit mehr Emp­fän­ger als nur jene, die gerade in der Liste sind. All diese unbe­kann­ten Zufalls-Adressaten, die durch Emp­feh­lung zustande kom­men, möch­ten Genaue­res über den Gas­tro­no­men wis­sen. So sollte jeder News­let­ter zum Abschluss die Ver­lin­kung auf die „Über-Uns“-Sektion auf der Home­page oder auf die Fir­men­ge­schichte in einem sozia­len Medi­en­por­tal ent­hal­ten. Das nützt auch den Stamm-Lesern. Wer die­selbe Info bei jedem neuen Gas­tro­no­mie News­let­ter wie­der nach­schla­gen kann, gibt sol­che Inhalte auch gerne münd­lich wei­ter. Auch hier gilt: Durch Wie­der­ho­lung lernt ein Leser (nahezu unbe­wusst) aus­wen­dig. Oder, wie es in der Wer­be­bran­che heißt: Der so genannte „Recall-Effekt“ tritt ein.

8 ) Der Gas­tro­no­mie News­let­ter und seine gelenkte „Offline“-Wirkung

Fal­sche oder ver­al­tete E-Mail-Adressen sind ein stän­di­ges Ärger­nis bei Newsletter-Versendungen. Wie begrenzt man hier Feh­ler­quo­ten? Man bie­tet dem Newsletter-Leser einen Anreiz, näm­lich einen beson­de­ren Gut­schein oder eine Rabatt-Marke an. Unter einer Bedin­gung: Der Leser möge sich bitte mit sei­ner Post­adresse ein­tra­gen – dies natür­lich unter Angabe sei­ner aktu­el­len E-Mail-Kontaktdaten. Dann bekommt er den Gut­schein in Print­form per Haus­post – der Effekt: Es ergibt sich so, nach und nach, eine E-Mail-Liste mit aus­schließ­lich rich­ti­gen Daten. 

9) An Auf­for­de­run­gen soll es nicht mangeln

Viel wurde bis­her gesagt über den eigent­li­chen unter­neh­me­ri­schen Sinn eines News­let­ters – die Streu­ung, das Wei­ter­lei­ten, die Wer­bung. Doch damit ein Leser ent­spre­chend rea­giert, möge auch in einem Gas­tro­no­mie News­let­ter an ver­schie­de­nen Stel­len aus­drück­lich dazu auf­ge­for­dert wer­den, diese E-Mail wei­ter­zu­lei­ten. Dann erst rea­giert man­cher Emp­fän­ger wie gewünscht. 

10) Noch ein Wort zum Weiterleiten

Eine die­ser Weiterleitungs-Aufforderungen in einem Gas­tro­no­mie News­let­ter soll es in sich haben. Soft­ware und Appli­ka­tio­nen hierzu gibt es; ein Leser soll min­des­tens an fünf bis zehn E-Mail-Adressen gleich­zei­tig wei­ter­lei­ten können. 

(Natür­lich darf in kei­nem News­let­ter der Hin­weis auf die Wah­rung des Daten­schut­zes feh­len – auch nicht die Anmer­kung, dass man sich ohne Angabe von Grün­den vom Emp­fang des News­let­ters abmel­den könne. Die ein­fachste Methode hier ist es, bei jeder ver­sen­de­ten E-Mail einen Abmelde-Link zuzulassen.)

Hier ein Bei­spiel: „Sie möch­ten von uns keine E-Mails mehr erhal­ten? Dann kön­nen Sie sich mit nur einem Klick sicher aus die­sem Ver­tei­ler aus­tra­gen.“

All die vor­ge­nann­ten Punkte nun hel­fen bei der Erstel­lung eines News­let­ters, der selbst eine posi­tive Ant­wort auf die Frage eines Lesers darstellt:

Bei wel­chen Tex­ten fühle ich mich so wohl, dass ich ande­ren damit eine Freude machen möchte?

Vie­len Dank und viel Spaß bei der Umsetzung!

Ihr Alex­an­der Fremdwelt

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