Die frohe Botschaft: Der Gastronomie Newsletter und seine virale Wirkung
Newsletter für die Gastronomie sind eine wichtige Werbe-Strategie – im Zeitalter der E-Mail–
Kommunikation ist die regelmäßige gewerbliche Botschaft in ihrer Wichtigkeit nahezu ersatzlos an die Stelle von Printmagazinen getreten. Wer immer wieder von sich lesen lässt, bleibt im Alltagsbewusstsein seiner Stammkundschaft – mehr noch: Ein immer wieder aktualisiert ausgesandter Gastronomie Newsletter vervielfältigt den Umsatz durch Neukundengewinnung. Je besser und angenehmer sich eine Ausgabe liest, desto erfolgreicher ist sie und desto öfter wird sie an umso mehr Empfänger weitergeleitet. Wie sieht der optimale Newsletter aus der Gastronomie aus? Wer die folgenden zehn Vorschläge beachtet, sichert die Qualität und die Effizienz seiner Korrespondenz.
1) Ein Gastronomie Newsletter verweist auf das Neueste und hat Mehrwert
Ein Newsletter von der Gastronomie erweckt Interesse, wenn er tatsächlich auch „das Neueste“ erhält – nämlich Infos über veränderte Öffnungszeiten, neu eingestellte und besonders qualifizierte Mitarbeiter und, natürlich über neue Menüauswahlpunkte, Rabattaktionen, Lieferoptionen und ähnliches. Kurzum, ein Newsletter aus der Gastronomie beantwortet einem Leser die Frage:
Wann kann ich wo bei einem guten Essen Geld sparen?
Doch mehr noch: Wie in anderen Blog-Einträgen bereits angemerkt, ist es für die Gesellschaft des 21. Jahrhundert wichtig, mit sich selbst und der Umwelt so gut wie möglich im Einklang zu leben. Jeder Gastronomie Newsletter enthält somit Bedeutung, wenn Tipps zur gesundheitlichen Ernährung und Gesundheit, zum kreativen Servieren von Speisen oder Infos über das nachhaltige, verantwortungsbewusste und sozial verträgliche Handeln des Gastronomen (etwa: Nahrungsmittelspenden oder Mitarbeiterfairness) enthalten sind. Die hier zu immer wieder neu – immer wieder anders zu beantwortende Frage lautet somit:
Bei welchem Gastronomen habe ich es mit einem „wachen und guten Geist“ zu tun?
2) Ein Gastronomie Newsletter entspricht dem Rhythmus eines Unternehmens – Regelmäßigkeit reizt die Leserpsyche
Wenn ein Restaurant regelmäßig mit besonderen Angeboten seine Speisekarte auflockert, in regelmäßigen Abständen bestimmte Events veranstaltet oder auch karitative Organisationen zu Gast hat, so mag sich ein Newsletter jeweils zum Monatsanfang lohnen. Handelt es sich um einen Gastronomen, der jeweils die Einkaufspreise der Saison ausnutzt, um seine Speisekarte anzupassen, reicht ein vierteljährlicher Gastronomie Newsletter. Oder sogar halbjährlich: Man kennt dies von Modekatalogen – eine Ausgabe gilt für den Frühling und Sommer und eine andere entsprechend für den Rest des Jahres. Insbesondere spielen kulinarische Hoch-Zeiten wie Ostern, Weihnachten, der Jahreswechsel eine Rolle. Diese Idee ist interessant für Restaurant-Unternehmer, deren Auswahl über das Jahr hinweg weitgehend beständig bleibt. Durch diese Art von Newslettern schafft man es zuverlässig, sich Aufmerksamkeit zu verschaffen und genügend Kunden und Weiterempfehlungen zu sichern. Ein Gastronomie Newsletter bildet ja nur eine Säule der Online-Werbung – und entsprechend sorgfältig kann dieser konzipiert werden.
(Wovon inzwischen in der Branche abgeraten wird, sind wöchentliche Newsletter. Ähnlich gestaltete Massenversendungen von dieser Frequenz können bereits von E-Mail-Providern (ohne Zutun eines Empfängers) als Spam bewertet und gelöscht werden. Zu viele Firmen haben durch zu viele Newsletter genau solche Abwerfunktionen gefördert.)
Es werden vom E-Mail-Empfänger genau solche Veröffentlichungen als sehr positiv willkommen geheißen, die er mit einer gewissen Vorfreude erwarten kann. Nämlich ist der Mensch – und somit jeder Leser – ein „Gewohnheitstier“. Er richtet sich gern einen inneren Rhythmus ein und auch Zeitpunkte, an denen er sich konkret etwa einem Gastronomie Newsletter ganz bewusst widmen möchte. Wer nicht schon wieder innerhalb weniger Tage eine neue Botschaft von demselben Restaurant erhält, hat genug Zeit, die gastronomische Monatsschrift innerhalb der darauf folgenden Wochen an möglichst viele neue Leser weiter zu leiten. Positiv beantwortet wird hier die Frage:
Welcher Gastronom gibt mir Raum, mich ihm zu widmen?
3) Ein Leser überfliegt gerne Texte und Bilder
Geschäftlich oder auch privat ist die tägliche E-Mail zur Gewohnheit geworden. Wenn der Empfänger einen Gastronomie Newsletter öffnet, weil der Absender ihn interessiert, hat er für gewöhnlich nicht viel Zeit, komplexen Text wahrzunehmen. Wenige Absätze genügen. Auch freuen sich Leser über kürzere Sätze. Wie über diesen hier. Oder?
4) Klare Textgrenzen erfreuen den Betrachter
Man verwende angenehme Design-Elemente und kurze Textblöcke. Überschriften, farbliche Markierungen und Bilder leiten das Auge durch den Gastronomie Newsletter. Weiße Zwischenräume zwischen Texten, Rahmen zwischen kleineren Hinweisen optimieren die Aufmerksamkeit. Auch übergroße Bilddateien sollte man nicht einfügen – so kann ein Leser die E-Mail schnell öffnen. Für umfangreichere Bilder ist auf den dauerhaften Internetpräsenzen ohnehin mehr Raum als im Gastronomie Newsletter.
5) Nur markierte Links fordern auf
Mit Buttons oder Linien markierte Linkverweise kommen im Bewusstsein eines Lesers als direkte Handlungsaufforderung an. Dies erfährt seine Verstärkung durch die entsprechenden Worte: „Erfahren Sie hier mehr“ oder „Besuchen Sie unsere Webseite“ – solche Formulierungen erst sichern den Erfolg eines Linkverweises vollständig ab. Dies gilt auch für verlinkte Bilder: Hier dürfen – und sollten — weder schriftliche Aufforderungen noch Buttons fehlen. Viele Leser versuchen es auch ohne schriftliche Einladung, auf Bilder zu klicken. Aber nicht alle. Die für den Leser mit „Ja“ beantwortete Frage lautet im Spiegel der zuletzt genannten Punkte:
Wo finde ich augenfreundliche Anreize und anregende Aufforderungen?
6) Gastronomie Newsletter haben virale Kraft, wenn….
.…man nicht vergisst, Handlungsaufforderungen für das Newsletter-Abo klar und eindeutig zu benennen. Der begeisterte Abonnent leitet den guten Gastronomie Newsletter gerne an Freunde und Bekannte weiter. Diese möchten eindeutig wissen, wie sie selbst zum direkten Empfänger „aufsteigen“ können. Fehlt diese Info, verliert man Umsatzchancen.
7) Wer ist der Absender?
Wie unter 6) erwähnt, erreicht man bei jedem Newsletter-Versand weit mehr Empfänger als nur jene, die gerade in der Liste sind. All diese unbekannten Zufalls-Adressaten, die durch Empfehlung zustande kommen, möchten Genaueres über den Gastronomen wissen. So sollte jeder Newsletter zum Abschluss die Verlinkung auf die „Über-Uns“-Sektion auf der Homepage oder auf die Firmengeschichte in einem sozialen Medienportal enthalten. Das nützt auch den Stamm-Lesern. Wer dieselbe Info bei jedem neuen Gastronomie Newsletter wieder nachschlagen kann, gibt solche Inhalte auch gerne mündlich weiter. Auch hier gilt: Durch Wiederholung lernt ein Leser (nahezu unbewusst) auswendig. Oder, wie es in der Werbebranche heißt: Der so genannte „Recall-Effekt“ tritt ein.
8 ) Der Gastronomie Newsletter und seine gelenkte „Offline“-Wirkung
Falsche oder veraltete E-Mail-Adressen sind ein ständiges Ärgernis bei Newsletter-Versendungen. Wie begrenzt man hier Fehlerquoten? Man bietet dem Newsletter-Leser einen Anreiz, nämlich einen besonderen Gutschein oder eine Rabatt-Marke an. Unter einer Bedingung: Der Leser möge sich bitte mit seiner Postadresse eintragen – dies natürlich unter Angabe seiner aktuellen E-Mail-Kontaktdaten. Dann bekommt er den Gutschein in Printform per Hauspost – der Effekt: Es ergibt sich so, nach und nach, eine E-Mail-Liste mit ausschließlich richtigen Daten.
9) An Aufforderungen soll es nicht mangeln
Viel wurde bisher gesagt über den eigentlichen unternehmerischen Sinn eines Newsletters – die Streuung, das Weiterleiten, die Werbung. Doch damit ein Leser entsprechend reagiert, möge auch in einem Gastronomie Newsletter an verschiedenen Stellen ausdrücklich dazu aufgefordert werden, diese E-Mail weiterzuleiten. Dann erst reagiert mancher Empfänger wie gewünscht.
10) Noch ein Wort zum Weiterleiten
Eine dieser Weiterleitungs-Aufforderungen in einem Gastronomie Newsletter soll es in sich haben. Software und Applikationen hierzu gibt es; ein Leser soll mindestens an fünf bis zehn E-Mail-Adressen gleichzeitig weiterleiten können.
(Natürlich darf in keinem Newsletter der Hinweis auf die Wahrung des Datenschutzes fehlen – auch nicht die Anmerkung, dass man sich ohne Angabe von Gründen vom Empfang des Newsletters abmelden könne. Die einfachste Methode hier ist es, bei jeder versendeten E-Mail einen Abmelde-Link zuzulassen.)
Hier ein Beispiel: „Sie möchten von uns keine E-Mails mehr erhalten? Dann können Sie sich mit nur einem Klick sicher aus diesem Verteiler austragen.“
All die vorgenannten Punkte nun helfen bei der Erstellung eines Newsletters, der selbst eine positive Antwort auf die Frage eines Lesers darstellt:
Bei welchen Texten fühle ich mich so wohl, dass ich anderen damit eine Freude machen möchte?
Vielen Dank und viel Spaß bei der Umsetzung!
Ihr Alexander Fremdwelt
